FF St. Martin im Innkreis zur Übersicht
Am Mittwochmorgen wurde die Feuerwehr St. Martin im Innkreis zu einem vermeintlichen Chlorgasalarm im örtlichen Freibad gerufen. Ein aufmerksamer Anrainer hatte den Vorfall über den Notruf gemeldet. Aufgrund der Lage wurde umgehend ein Großeinsatz ausgelöst.
Insgesamt sechs Feuerwehren – darunter Einheiten des Feuerlösch- und Katastrophenschutzzugs, die Einsatzführungsunterstützung Forchtenau sowie das Gefährliche-Stoffe-Fahrzeug (GSF) der Feuerwehr St. Marienkirchen (Bezirk Schärding) – rückten zur Einsatzstelle aus. Vor Ort bestätigte sich ein Austritt von Chlorgas.
Rund 100 Feuerwehrmänner und -frauen standen im Einsatz, um die Gefahrenlage unter Kontrolle zu bringen. Die Arbeiten erfolgten unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen, unter anderem in Schutzanzügen der Stufen 2 und 3. Nach dem erfolgreichen Abdichten der betroffenen Chlorgasflaschen konnten keine erhöhten Messwerte mehr festgestellt werden.
Der Gefahrenbereich wurde weiträumig abgesperrt, um die Bevölkerung zu schützen. Zusätzlich waren der Rettungsdienst, die Polizei sowie Mitarbeiter der Gemeinde im Einsatz. Der Nahbereich rund um das Freibad wurde während des Einsatzes gesperrt, der Verkehr entsprechend umgeleitet.
Die Feuerwehr St. Martin bedankt sich sehr herzlich für die Unterstützung und ausgezeichnete Zusammenarbeit aller eingestzten Einsatzkräfte!